Pressemitteilung vom 02.04.2020

Die ersten Notfallsanitäter für Wuppertal

Beim Arbeiter-Samariter-Bund schließen erstmals Wuppertaler Auszubildende ihre dreijährige Ausbildung zur höchsten nichtärztlichen Qualifikation im Rettungsdienst ab

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Die neuen Notfallsanitäter des ASB in Wuppertal: Hendrik Merschen und Frederik Hirsch (v.l.; Foto: ASB Bergisch Land).

Mit ihren erfolgreich bestandenen praktischen Prüfungen am 26. und 27. März 2020 haben die ersten Wuppertaler Auszubildenden die 2014 neu eingeführte dreijährige Ausbildung zum Notfallsanitäter abgeschlossen. Dazu gehören Frederik Hirsch und Hendrik Merschen, die am 01.04.2020 ihren Dienst als Notfallsanitäter bei ihrer Ausbildungsorganisation, dem Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) Bergisch Land in Wuppertal, aufgenommen haben.


"Hochqualifiziertes Personal ist unverzichtbar"
Anne Paweldyk, Geschäftsführerin des ASB Bergisch Land, gratulierte den Absolventen persönlich und hob die Bedeutung der rettungsdienstlichen Ausbildung hervor. „Der Rettungsdienst ist eine öffentliche Aufgabe, in der hochqualifiziertes Personal unverzichtbar ist. Das merken wir gerade jetzt in Zeiten der Corona-Krise“, so Paweldyk. „Für uns als Hilfsorganisation ist es selbstverständlich, sich bei der Aus- und Weiterbildung von Rettungskräften zu engagieren. Wir freuen uns, dass wir jetzt die ersten Absolventen der Notfallsanitäter-Ausbildung in Wuppertal in den Dienst schicken können.“


Notfallsanitäter ersetzt Rettungsassistent
Seit 2017 bildet der ASB Bergisch Land Notfallsanitäterinnen und Notfallsanitäter aus. Aktuell absolvieren insgesamt 12 weitere Auszubildende die Notfallsanitäter-Ausbildung in den ASB-Rettungswachen in Wuppertal und Solingen.


In NRW wird Ende 2026 der Notfallsanitäter / die Notfallsanitäterin den Beruf des Rettungsassistenten / der Rettungsassistentin als höchste nichtärztliche Qualifikation im Rettungsdienst ablösen. Notfallsanitäterinnen und -sanitäter besitzen eine höhere medizinische Qualifikation als Rettungsassistentinnen und
-assistenten. Die Ausbildung ist durch das Notfallsanitätergesetz bundesweit geregelt. Sie dauert drei Jahre und umfasst neben der theoretischen Ausbildung in speziellen Berufsfachschulen die praktische Ausbildung im Rettungsdienst sowie in Krankenhäusern. Rettungsassistentinnen und -assistenten können noch bis Ende 2023 eine Ergänzungsprüfung machen, ohne die komplette dreijährige Ausbildung zu durchlaufen.

Hinweis für Pressevertreter*innen:
Bei Fragen wenden Sie sich bitte an den Referenten für Unternehmenskommunikation Stephan M. Heidenreich:
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