13.01.2020

Katastrophenschutz

Einsätze in Bergisch Gladbach und bei Dortmunder Bombenentschärfung

Ein intensiver Montag für die Bergisch Gladbacher Einsatzeinheit des ASB-Katastrophenschutzes mit zwei Einsätzen: In der Nacht auf Montag strömte aus einem Kühlschrank in einem Seniorenheim Ammoniak aus. In Dortmund werden Patienten und Bewohner von Pflegeeinrichtungen und Krankenhäusern rückgeführt, die am Wochenende in Folge der Entschärfung von Fliegerbomben evakuiert worden sind

Ein Krankentransportwagen (KTW) des ASB-Katastrophenschutzes in Bergisch Gladbach - Symbolbild (Foto: ASB Bergisch Land, S.M. Heidenreich)

13.000 evakuierte Menschen in Dortmund

Für den frühen Montagmorgen stand der Einsatz für die Katastrophenschützer des ASB in Bergisch Gladbach bereits fest auf dem Plan: Um 5 Uhr trafen sich die Einsatzkräfte am ASB-Katastrophenschutzzentrum, um den Patiententransportzug 10 (PT-Z 10) des Rheinisch-Bergischen Kreises bei der Rückführung von Patienten und Bewohnern von Pflegeeinrichtungen und Krankenhäusern in Dortmund zu unterstützen. Der ASB Bergisch Land stellte für den PT-Z 10 einen Rettungswagen (RTW), einen Krankentransportwagen (KTW) sowie einen Einsatzleitwagen (ELW) mitsamt einem Führer PT-Z.  Am Wochenende waren 13.000 Menschen im Klinikviertel Dortmunds evakuiert worden, da Fliegerbomben aus dem Zweiten Weltkrieg entschärft werden mussten.


Defekter Kühlschrank sorgt für nächtlichen Großeinsatz

Bis kurz vor Einsatzbeginn des PT-Z waren die Katatsrophenschützer bereits mehrere Stunden im Einsatz. Kurz vor Mitternacht ging der Notruf ein. Eine Pflegekraft des Seniorenheims an der Saaler Mühle in Bergisch Gladbach meldete einen stechenden Geruch. Die Feuerwehr löste Alarm für einen Massenanfall an Verletzten (MANV) aus. Einsatzkräfte von Hilfsorganisationen kamen zur Verstärkung sowie zur Versorgung der Rettungskräfte. Bewohner und Mitarbeiter des Seniorenheims wurden in Sicherheit gebracht.

Der ASB Bergisch Land besetzte einen Gerätewagen Sanitätsdienst (GW-San), eine Betreuungsstaffel, einen Einsatzleitwagen (ELW) sowie einen RTW. Die Einsatzkräfte teilten Decken und Rettungstücher aus und stellten Kräfte im Bereitstellungsraum.

Als Ursache für den stechenden Geruch machte die Feuerwehr einen Kühlschrank aus. Offensichtlich strömte aus diesem Ammoniak aus.

Der Einsatz dauerte bis ca. 4 Uhr. Schon um 5 Uhr traf man sich wieder für den Einsatz in Dortmund. 


Der ASB Bergisch Land bedankt sich bei allen Rettungskräften für ihren unermüdlichen Einsatz.