22.03.2019

Langerfelder haben ein neues "Tuhuus"

Der ASB Bergisch Land feierte zusammen mit der Diakonischen Altenhilfe Wuppertal, der Evangelischen Kirchengemeinde Langerfeld und zahlreichen Gästen die Eröffnung des neuen Quartierszentrums "Tuhuus in Langerfeld"

Die Quartiersentwicklerinnen Andrea Knoll und Christine Ullerich, Pfarrerin Katharina Pött, Diakoniedirektor Dr. Martin Hamburger, Pfarrerin Dr. Heike Ernsting, ASB-Geschäftsführerin Anne Paweldyk, Oberbürgermeister Andreas Mucke, ASB-Vorstandsmitglied Dirk Jaschinsky und Geschäftsführerin der Diakonischen Altenhilfe Wuppertal Christine Vieweg (v.l.n.r; Foto: ASB Bergisch Land, S.M. Heidenreich).

Am Freitag, den 22. März lud der Trägerverbund des neuen Quartiersprojektes „Tuhuus in Langerfeld - Gut und lange leben im Quartier“ zu einer feierlichen Eröffnung ein. Der ASB Bergisch Land, die Diakonische Altenhilfe Wuppertal und die Evangelische Kirchengemeinde Langerfeld empfingen ihre Gäste in der Alten Kirche in Langerfeld. Für die musikalische Begleitung sorgte die Hedtberg Brass Band. Zum Ausklang ging es für einen Umtrunk mit Buffet in die Räumlichkeiten des neuen Quartiersbüros.

Die Hedtberg Brass Band spielte live in der Alten Kirche (Foto: ASB Bergisch Land, S.M. Heidenreich).

Vertreterinnen des Trägerverbunds erläuterten ihren Gästen die Ziele des Projektes. Dabei stehen fünf Schwerpunkte im Vordergrund: Langerfeld soll barrierearm, demenzfreundlich, vernetzt, engagiert und offen für Wünsche und Interessen sein.

Anne Paweldyk, Geschäftsführerin des ASB Bergisch Land, sprach bei der Eröffnungsveranstaltung über die Integration von Menschen mit Demenz im Quartier (Foto: ASB Bergisch Land, S.M. Heidenreich).

Die Geschäftsführerin des ASB Bergisch Land, Anne Paweldyk, sprach über Demenz. Sie erläuterte, wie Menschen mit Demenz im Leben eines Stadtteils integriert werden sollten. Man dürfe nicht nur den Verlust kognitiver Fähigkeiten sehen. Man müsse auch über die nach wie vor intakte Gefühlswelt von Menschen mit Demenz Bescheid wissen. Nur so können Gesunde und Erkrankte ein Miteinander finden. „Gut und lange leben in Langerfeld soll auch für Menschen mit Demenz gelten“, so Paweldyk.

Oberbürgermeister Andreas Mucke lobte die Unermüdlichkeit der Langerfelderinnen und Langerfelder(Foto: ASB Bergisch Land, S.M. Heidenreich).

Wuppertals Oberbürgermeister Andreas Mucke betonte in seinem Grußwort das Miteinander im Stadtteil, um allen ein selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen. Zudem lobte er die Unermüdlichkeit der Langenfelderinnen und Langenfelder, die sich trotz einer Finanzierungsabsage für das Quartiersprojekt noch vor einem Jahr nicht entmutigen ließen. 

Dirk Jaschinsky appelierte an die Langerfelderinnen und Langerfelder, aktiv beim Quartiersprojekt mitzumachen (Foto: ASB Bergisch Land, S.M. Heidenreich).

Nach dem Grußwort des Diakoniedirektors Dr. Martin Hamburger zeigte sich Dirk Jaschinsky, Vorstandsmitglied des ASB Bergisch Land, in seiner Rede beeindruckt vom Elan der Langerfelder Bürgerinnen und Bürger. Jaschinsky appellierte an die Langerfelderinnen und Langerfelder, mitzumachen und anzupacken. Das neue Quartiersbüro „Tuhuus“ habe dafür immer seine Türen offen.

Abgerundet wurde das Programm durch die Vorstellung der Quartiersentwicklerinnen Andrea Knoll und Christine Ullerich. Als erste größere Aktion des Quartiersbüros planen sie einen „Restaurant-Day“.

Weitere Infos zum Quartierszentrum gibt es unter: www.tuhuus-langerfeld.de